Das Buch widmet sich der Geschichte rund um die Verwendung von 9.5mm in der Schweiz. Ernst Wolfer dokumentiert damit eine Bewegung, die bereits Ende des 2. Weltkrieges zu verschwinden drohte, in den 1950er und 1960er Jahren aber nochmals eine Blütezeit erleben konnte. Im Buch werden nebst den Pionieren wie Martin Möckli, Heinrich Zwicky und Walter Glaser auch weitere Persönlichkeiten sowie die Filmklubs erwähnt. Es werden aber auch technischen und ästhetischen Vorteile des Materials sowie auch Informationen zu Herstellern und Lieferanten beschrieben. Zum Zeitpunkt der Publikation 1990 war die Blütezeit des 9.5mm-Filmformats definitiv zu Ende. Die Schwiergigkeiten, welche die passionierten 9.5mm-Filmemacher:innen in den Jahren nach dem Aufkommen des S8-Formats und Video erlebten, findet ebenfalls Platz in den knapp 60 Seiten.
Über das Buch
Der Autor
Ernst Wolfer hat 1990 im Eigenverlag dieses kleine, aber sehr wichtige Büchlein herausgeben. 1923 geboren, hat er als Zeitzeuge viele Personen gekannt und war selber Teil dieser engagierten Bewegung. Der pensionierte Lehrer bekam zum Ausbildungsende 1944 seine erste eigene Kamera und hat sich damals für das 9.5mm-Format entschieden. Über viele Jahre hat er für die Zeitschrift “Schweizer Schmallfilm” jeweils eine ganze Seite mit Neugigkeiten, Tipps und Tricks rund um das Filmen mit 9.5mm geschrieben.
Die Lichtspiel-Bibliothek
Die Lichtspiel-Bibliothek besteht aus der Fachbibliothek und der Bibliothek Romagosa, deren Bestand uns vom Antiquar Jaime Romagosa vermacht wurde. Die Bibliothek Romagosa beinhaltet mehrheitlich Bücher der Filmgeschichte und Biografien. Die Fachbibliothek umfasst unter anderem einen einzigartigen Bestand an Büchern zu Filmtechnik und Amateurfilm. Die Nutzung vor Ort ist auf Voranmeldung möglich ist. Der Katalog kann über die Lichtspiel-Datenbank vorab konsultiert werden.
Weitere Informationen
- Archivnummer
LIT 1233
- Année de publication
1990